
Allein der Name klingt schon sooo weiblich! Tatsächlich hieß die Tochter jenes Mannes, der diese leicht gekreppte Seidenart erfunden hat, mit Vornamen „Georgette“. Heute steht diese Bezeichnung für eine luftige, zarte Seide, die gern für luxuriöse Kleider, Blusen und Accessoires verwendet wird. Crepe Georgette weist eine interessante Struktur auf und macht sich deshalb als Schal besonders gut in einer Unifarbe. Die kleinen Unebenheiten des Stoffes kommen so ideal zur Geltung.
Schals aus Crepe Georgette sind so fein und transparent, dass sie auch mehrlagig getragen werden können. In der Haute Couture zum Beispiel werden Schals aus Crepe Georgette plissiert. Das ist eine Technik, die nicht jeder meistern kann. Eine einfachere, aber fast ebenso effektvolle Idee ist es, zu besonderen Anlässen zwei oder drei Schals übereinander zu tragen.
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